Sauna (finnische)

Sauna, Dampfbäder

Sauna (finnische)

Sauna (finnische)

Definition
Eine "Sauna" ist ein "Raum aus Holz" zum Schwitzen. Etymologisch ist das Wort Sauna schwer zurückzuverfolgen.

Ursprung
Ursprünglich schreibt man den Finnen die Erfindung der Sauna zu, doch unter den Historikern gibt es keine Übereinstimmung darüber, ob Finnland wirklich das Ursprungsland ist. In einer Chronik aus dem Jahr 1113 wird berichtet, dass sich Saunabadende in der Nähe des russischen Nowgorod nackt mit Birkenzweigen geschlagen und sich zu allem Unwesen auch noch kaltes Wasser über den Kopf gegossen hätten (siehe Banja). Fest steht, dass das Saunabaden seit Jahrzehnten untrennbar zur finnischen Lebenskultur gehört. 

Methode
Der Wechsel von großer Wärme mit abschließender Abkühlung ist das Grundprinzip der Sauna. Der Saunagang besteht aus vier Abläufen:

1.Duschen (Reinigen) 

2.Hitzephase

Empfehlenswert ist ein Zeitraum von 8 (bis max. 15) Minuten auf der mittleren Bank - zuerst liegen (etwa 65 °C), dann aufsetzen (Kopf dadurch bei 85 °C). Erfahrene Saunagänger nutzen gleich die obere Bank (80-95 °C). Durch aromatische Aufgüsse werden kurzfristig die Luftfeuchte und das damit verbundene Wärmeempfinden stark erhöht. Die hohen Temperaturen fördern nachweislich die Bildung von Abwehrstoffen.

3.Abkühlphase

Die Abkühlung sollte an der frischen Luft erfolgen. Die Außenluft kühlt die Haut und vor allem die Atemwege, wodurch die Sauerstoffversorgung verbessert wird.

Erst danach folgt die Abkühlung durch Wasser (immer von den Füßen zum Herzen hin). Nach dem Duschen wird das Tauchbecken als intensive Erfrischung empfohlen.

Durch die Kaltwasserbehandlung wird der Schweiß entfernt und dem Körper die Wärme entzogen. Durch den starken Reiz auf die Blutgefäße werden der Blutfluss und die Durchblutung gefördert. Es kann sich ein warmes Fußbad anschließen, um die Durchblutung der Füße und Beine zu verstärken. 


4.Ruhephase

In der abschließenden Ruhephase wird der eigentliche Erholungseffekt der Sauna wirksam. Die Ruhezeit sollte zeitlich dem Aufenthalt in der Hitze entsprechen. Den Wechsel von Aufheizen und Abkühlen (= ein Saunagang) kann man ein zweites, ggf. auch drittes Mal wiederholen. Durch das starke Schwitzen gehen Wasser und Mineralstoffe verloren (20 bis 40 g/min, wovon 10 g/min verdunsten und die Haut kühlen). Diese Verluste müssen durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr wieder zugeführt werden. Körpergewichtsabnahmen von ein bis zwei Kilo sind auf Wasser-, nicht Fett-Verluste (!) zurückzuführen. Zum Ausgleich des Wasserverlustes sind z.B. Apfelsaftschorle oder ein mineralstoffreiches Wasser geeignet. Der Konsum von Kaffee oder Alkohol ist wegen der harntreibenden und aufputschenden Wirkung nicht empfehlenswert. Durch die Hitze verflüssigt sich das in der Haut befindliche Fett, emulgiert im Schweiß und wird durch die Wasseranwendungen abgespült. So ist nach einem Saunabesuch eine Hautrückfettung mit einer pflegenden Creme dringend notwendig.

 


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