Methode
Abhärten
ist die beste vorbeugende Maßnahme gegen Erkältungskrankheiten, Husten,
Schnupfen und grippale Infekte. Wer im Sommer jeden Morgen sich unter
die warme und anschließend kalte Dusche stellt, dessen Hautgefäße sind
im Herbst und Winter so gut trainiert, dass vielleicht die obligate
Erkältung ausbleibt. Maßnahmen zur Abhärtung wirken vor allem auf die
Haut und darüber hinaus auf den Körper. Kältereize bewirken ein
Zusammenziehen und Wärmereize eine Erweiterung der Haut und Hautgefäße.
Heißes und anschließend kaltes Duschen ist ein gutes Training für die
Hautgefäße. Die Prozedur rund dreimal abwechselnd. Dabei immer an den
Füßen beginnen. Das bringt die Hautporen auf Trab.
Der
Abhärtungsgrad entscheidet mit, ob wir frieren oder nicht. Ist es
draußen kalt, müssen sich die Hautporen möglichst schnell schließen,
damit die Körperwärme gespeichert bleibt. Bei Wärme öffnen sie sich
wieder und die Hitze kann entweichen.
Auch Bewegung, Bürstenmassagen, Kneippsche Anwendungen (Güsse, Wassertreten) und Saunagänge härten ab.
Beurteilung
Die Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen nimmt ab. Wichtig ist die langsame Gewöhnung.