Fertőrákos - Steinbruch, Felsen-Kreuzdorn Lehrpfad und das Mithras-Sanktuarium

Ausflüge um Sopron - Freizeitsmöglichkeiten

Fertőrákos - Steinbruch, Felsen-Kreuzdorn Lehrpfad und das Mithras-Sanktuarium

Fertőrákos - Steinbruch, Felsen-Kreuzdorn Lehrpfad und das Mithras-Sanktuarium

Fertőrákos - Steinbruch, Felsen-Kreuzdorn Lehrpfad und das Mithras-Sanktuarium
Fertőrákos

Der Name Fertőrákos steht untrennbar in Verbindung mit dem Steinbruch, der sich auf dem im nördlichen Teil der Gemeinde erhebenden Hügel befindet. Der hier vorkommende weiße, gut zu bearbeitende Leitha-Kalkstein entstand vor 10-12 Millionen Jahren, als ganz Pannonien von einem Binnenmeer bedeckt wurde. Mit dem Abbau des Gesteins wurde schon unter der Römerherrschaft begonnen, wobei durch das Vordringen in weite Tiefen, durch Säulen getragene Hallen von überwältigendem Ausmaß entstanden, 1948 wurde der Steinbruch geschlossen.

Aufgrund der schönen Maserung war der Kalkstein in der Region ein beliebtes Baumaterial, das in erster Linie in Sopron und Wien für den Bau von Schutzmauern, Kirchen, öffentlichen Gebäuden, und Wohnhäusern benutzt wurde. An den Wänden der riesigen Hallen und der 12-15m hohen Säulen kann man nicht nur in geologischer Hinsicht, sondern auch auf dem Gebiet der Paläontologie, außergewöhnlich interessante Entdeckungen machen. Anhand der Ablagerungen aus dem urzeitlichen Meer, können einem Kalender ähnlich, die Geschehnisse der vergangenen Jahrmillionen verfolgt werden. Die durch den Abbau des Gesteins entstandenen Säulenhallen nutzt man im Sommer - auch wegen der ausgezeichneten Akustik -, für Theateraufführungen im international bekannten Höhlentheater. Aufgrund der herrlichen natürlichen Umgebung und der faszinierenden Kulisse bieten die Vorstellungen ein einmaliges Erlebnis.

Der sich auf 5 Hektar erstreckende Steinbruch ist von einer Fels- und Trockenwiese überzogen, die zahlreichen unter Naturschutz stehenden Pflanzen und Tieren ein Zuhause bietet. Auf dem Felsen-Kreuzdorn Lehrpfad wird uns diese Flora und Fauna vorgestellt. Das Erlebnis in diesem natürlichen Museum wird von dem unvergesslichen Ausblick, der sich dem Besucher von den Aussichtspunkten bietet, noch gehoben.

Auf dem Plateau des Steinbruchs steht einem Ausrufezeichen gleich die Metallplastik von Gabriela von Habsburg. Das Paneuropäische Denkmal, das einen kleinen Teil des "Eisernen Vorhangs" symbolisiert, soll das Andenken an den Grenzdurchbruch von 1989 für immer bewahren.

Das Mithras Sanktuarium

In der Römerzeit florierte das Leben in der Siedlung und der Region, was zahlreiche Gebäudereste und Grabstätten beweisen. Eines der bedeutendsten Denkmäler aus dieser Zeit ist die kleine Mithras-Höhle, die zwischen Fertőrákos und Mörbisch entdeckt wurde. Die hier dienenden römischen Grenzwächter brachten den östlichen Mysterienglauben mit und errichteten vor nahezu zweitausend Jahren eine Felskapelle für den persischen Sonnengott, in der sie dem aus dem Felsen geborenen Mithras einen Altar erbauten. Durch die Restauration des Sanktuariums ist es möglich die Vergangenheit ahnungsvoll und wirklichkeitsgetreu auferstehen zu lassen.

Fertőrákos Steinbruch und Höhlentheater
9421 Fertőrákos, Fő u. 1.
Tel: (+36 99) 355 026
Web: http://www.kofejto.hu/
Informationen über geführte Touren: www.ferto-hansag.hu

Mithras Sanktuarium
Fertőrákos, Österreich-ungarisceh Grenze
Tel: (+36 20) 355 99 99
Geöffnet: nach Verabredung
Web: www.mithras.hu

Web: www.fertorakos.hu; www.fertorakosikirandulas.hu


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