Budapest, die Donauufer, das Burgviertel und die Andrássy Allee

Ungarn Weltkulturerbe - Weltkulturerbe in Ungarn

Budapest, die Donauufer, das Burgviertel und die Andrássy Allee

Budapest, die Donauufer, das Burgviertel und die Andrássy Allee

Budapest, die Donauufer, das Burgviertel und die Andrássy Allee

Den unterschiedlichen historischen und zeitlichen Werdegang der ungarischen Hauptstadt kann man an den Bauwerken am Ufer der Donau sehr gut verfolgen. Budapest bietet dem Betrachter das weltweit schönste und beeindruckendste Panorama. Einige Gebäude der Technischen Universität, die Kettenbrücke und Umgebung mit Gellért-Bad, Freiheitsstatue und Zitadelle auf dem Gellért-Berg sowie diverse Bauten der Budaer Burg sind anerkannte Teile des Weltkulturerbes auf der Budaer Seite. Auf dem Pester Donauufer stehen das Parlament, der Roosevelt-Platz an der Kettenbrücke, die Ungarische Akademie der Wissenschaften, das Gebäude des Gresham-Palastes, der gesamte Donauabschnitt von der Petôfi-Brücke bis zur Margaretenbrücke unter dem Schutz der UNESCO.

Weltkulturerbe in Budapest

Die Siedlung Buda ist etwa so alt wie die Landnahme (896). Ihre Entwicklung begann jedoch erst im 12. Jahrhundert, also in der Zeit, als König Béla IV. zum Schutz gegen die Angriffe der Tataren eine Burg auf dem Berg erbauen ließ. Der königliche Hofstaat zog im Jahre 1347 nach Buda um und in dieser Zeit begann die Erweiterung der Burg, d. h. der Ausbau zu einem Palast im damals zeitgemäßen gotischen Stil. Während der Herrschaft von König Matthias wurde dieses Bauwerk in einen glanzvollen königlichen Sitz im Stil der Renaissance umgewandelt. Im Jahre 1686 wurde die Stadt endlich von der mehr als 150-jährigen türkischen Besatzung befreit. Die Erstürmung, die nach über 3 Monaten gelang, verursachte starke Schäden an der Burg und auch in der Stadt. Unter Verwendung mittelalterlicher Ruinen begann man mit der Erneuerung bzw. mit dem Neubau im derzeitigen Stil des Barock. Durch die Vereinigung von Buda, Óbuda und Pest im Jahre 1873 entstand die Stadt Budapest. Zu Ehren der Stadt wurde auch ein neuer, würdiger und repräsentativer Königspalast erbaut. Während des II. Weltkrieges erlitten die Gebäude und das gesamte Burgviertel massive Schäden, auch unter den Folgen des Krieges hatten sie stark zu leiden. Mit der Beseitigung der Ruinen begann man mit der bis in die Gegenwart andauernde Wiederherstellung und der archäologischen Erkundung, wobei Überreste aus dem Mittelalter freigelegt und wieder errichtet werden.

Gegenüber dem Burgviertel und zwar auf dem Pester Ufer der Donau befindet sich eines der schönsten Parlamentsgebäude der Welt. Mit einer Länge von 268 Metern und einer 96 Meter hohen Kuppel präsentiert sich dieses Bauwerk dem Betrachter direkt an der Donau und bietet zugleich den Hintergrund für ein imposantes Bild. Eine Besichtigung des Parlamentsgebäudes kann im Rahmen von Gruppenführungen erfolgen. Schon aufgrund der prächtigen Innenräume, der glänzenden, vergoldeten Verzierungen, der reich geschmückten Treppenhäuser oder der von berühmten Künstlern der damaligen Zeit angefertigten Fresken und Skulpturen ist ein Besuch zu empfehlen. Hier befindet sich auch die 1000 Jahre alte Krone von Stephan dem Heiligen, dem ersten ungarischen König und Gründer des ungarischen Staates.

Die erste die Donau überspannende ständige Brücke war die Kettenbrücke, welche im 19. Jahrhundert nach den Plänen des englischen Ingenieurs Williem Tierney Clark unter der Leitung des schottischen Ingenieurs Adam Clark erbaut wurde.

Im Jahre 2002 wurde die Erweiterung der bereits vorhandenen Weltkulturgüter mit der Aufnahme der Andrássy út (Straße) und ihrer historischen Umgebung, des Heldenplatzes und der Millenniumsuntergrundbahn in die Liste des Weltkulturerbes vollzogen.

Mit der Entstehung von Budapest ging eine gewaltige Entwicklungsphase der Stadt einher, die zugleich in den Zeitraum der Vorbereitungen auf das 1000-jährige Jubiläum der ungarischen Landnahme fiel. In dieser Zeit wurde auf Basis eines einheitlichen architektonischen Konzepts mit dem Ausbau der Andrássy út begonnen. Am heutigen, in Richtung Innenstadt führenden Straßenabschnitt befinden sich 3- und 4-stöckige eklektizistische und Neorenaissance-Gebäude. Der mittlere Teil der Andrássy út wird breiter und verfügt über eine 3-spurige Fahrbahn, welche durch 2 Baumreihen von der Promenade getrennt wird. Die beiden äußeren Fahrbahnen hatte man ursprünglich mit Holzwürfeln verkleidet, da sie einst dem vornehmen Publikum als Reitwege dienten. Den 3. Streckenabschnitt der Allee säumen Bürgerhäuser mit Vorgärten sowie in Parkanlagen errichtete größere Villen. Die besonders herausragenden Bauwerke dieser Häuserzeile sind die Gebäude der Oper, des Ballettinstituts und der alten Musikakademie sowie die mit Fassadenmalerei geschmückten Eckhäuser. Die Andrássy út führt zum eleganten Heldenplatz. Die Statuen der im Halbkreis angeordneten Kolonnade repräsentieren herausragende Persönlichkeiten, Herrscher und Führer der ungarischen Geschichte. Auf einer Seite des Heldenplatzes steht das Museum der Bildenden Künste, auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die Kunsthalle. Unter der Andrássy Allee verkehrt noch heute die erste Untergrundbahn des Kontinents.


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