Die Geschichte des heutigen Vergnügungsparks greift bis zum Frühling 1950 zurück, als eine riesengroße Wandlung begann und der Vergnügungspark von Budapest erhielt seinen Namen damals. Das Innenministerium hat am 27. April die Entscheidung freigegeben und der Vergnügungspark wurde am 22. Mai schon in der neuen Form eröffnet, woran mit dem Abbau des Zauns des Englischen Gartens auch der Wurstelprater angeschlossen wurde.
Mit dem Nationalisieren sind das Liliputanerdorf, die Gaststätte „Kék Hordó“ endgültig verschwunden, das Gebäude des Panoramas Feszty wurde abgebaut. Auch der Wurstelprater wurde verschönert, die Buden wurden zurechtfrisiert, die knalligen Flecken wurden beseitigt und eine Asphaltstrasse wurde verlegt. Statt der Traumbahn ist der Skooter gekommen, in dessen Höhle die Passagiere der kleinen Wagen nicht von Skeletten geängstigt wurden, sondern das alte und das neue Dorf wurden den Besuchern vorgestellt. Vor der Endstation waren Bilder über Moskau und Budapest ersichtlich.
1953 hat die Vereinigung des ehemaligen Wurstelpraters und des Englischen Gartens beendet, das Ganze wurde eingezäunt, man hat sich bemüht, den Park ähnlich dem Moskauer Kinderparadies, dem Gorkij Park auszubauen. 1956 funktionierten schon 65 Unterhaltungsspiele. Die Anzahl der Besucher hat sich schön entwickelt, 1956 mehr als 2 Millionen Leute haben den Vergnügungspark besucht.
1959 und 1960 waren die Spitzenjahre der Besucher. Auch die Feier zum 10. Geburtstag des Vergnügungsparks war ein großer Erfolg. In zehn Jahren hat sich die Anzahl der Besucher vervierfacht. In diesem Zeitraum sind auch die sensationellen Automatikspiele erschienen.
Der zweite Abschnitt der modernen Geschichte des Vergnügungsparks erfasst etwa sieben Jahre bis zum Beginn der selbständigen Wirtschaft. Das Charakteristikum ist, dass die alten, großen Spiele allmählich veraltet sind, aber es gibt nicht genügend Geld für ihre Erneuerung. Es gibt ebenfalls kein Geld für die Beschaffung von modernen Spielen entsprechend den Ansprüchen. Die Folge ist, dass sich der Besuch des Vergnügungsparks allmählich reduziert. Der Ausfall der Besucher, das Desinteresse haben die Reduzierung der Einnahmen mit sich gezogen.
Die Krise kulminierte 1967, als die gesamte Erneuerung und Modernisierung nach einer Aufnahme 100 Millionen HUF kosten würde. Die vorgesetzten Organe haben sich entschieden: der Vergnügungspark wurde selbständig gemacht, d. h. er sollte sich weiterhin von den Einnahmen fortbringen.
Im erfolgreichen Jahr 1970 haben schon 5 aus dem Ausland eingeführte Gastspiele die Besucher empfangen. Weiterhin ist das Engagement von ausländischen Spielen vorgesehen, die einen Mangel ersetzen können.
In den 70er Jahren haben die modernen elektrischen Spiele mit großem Gewinn die verlustbringenden alten unterhalten. Der beliebteste Ort des Parks waren damals im Winter und im Sommer der Skooter und das Spielhaus. In drei Räumen des letzteren funktionierten insgesamt 144 Spielautomate.
Ab 1984 konnten die Besucher schon jede Anlage am ganzen Tag benutzen, der Park war mit der Erneuerung der Spiele und der Inbetriebnahme der neuen Spiele fertig. Der Umbau der Konstruktion der Achterbahn lief, die Scifi-Version der Strombahn wurde fertig gestellt, die Serpentine hat eine neue Bahn bekommen und die Pläne über den Umbau des Verwunschenen Schlosses wurden erstellt. Am 1. Januar 1994 hat sich der Vergnügungspark in eine Einmannaktiengesellschaft umgewandelt. Dadurch eröffneten sich neuere Möglichkeiten, weil die Aktiengesellschaft eine mobilere, modernere Form hat als ein Unternehmen.
Neue, attraktive Anlagen wurden in den Park gebracht, wie z. B. die Riesenrutsche oder Break Dance. Aufgrund dieses mittelfristigen Konzepts begannen die Erneuerungen und Entwicklungen. Der Park hat nicht nur den Spielen größere Aufmerksamkeit geschenkt, sondern auch der Gegend: die Straßen haben Dekorverkleidungen bekommen, Bäume wurden eingesetzt, Blumen gepflanzt und die Waschräume wurden modernisiert.
Das Jahr 1999 ist der Beginn des Betriebes von Ikarus, dessen riesengroße Anstieg und das Drehen der Kabinen ein mit nichts zu vergleichendes Erlebnis ist. Im Frühling 2000 war der große Wurf die Beschaffung des Looping Stars. Zwanzig LKW haben diese Anlage in den Vergnügungspark geliefert. Die überkippende Metallgerüstachterbahn rast manchmal mit einer Geschwindigkeit von 75 km und das größte Looping ist 24,4 Meter, wo die Besucher für einen Moment kopfüber reisen. 2004 wurden die Spiele Torjäger und der Lichtjäger abgenommen. Der Torjäger ist ein interaktives Torschützenspiel. Die hohe Punktezahl erreichenden Spieler können ihre Leistung mit Hilfe des Internets mit den Ergebnissen der auf jedem Gebiet der Welt spielenden Torjäger vergleichen.
Der Autodrom Lichtjäger ist im europäischen Verhältnis das größte Bahnspiel, womit man in einer verdunkelten Arena rasen und auf grüne Lichtkreise für Punkte jagen kann. Während dessen kann sowohl die Leistung der Gruppen als auch die Einzelpunkte der Spieler auf einer PC-Anzeige verfolgt werden.
Dem Vergnügungspark von Budapest wurde 2005 eine internationale Fachanerkennung von Rang, dem Golden Pony Preis verliehen, womit die Hauptzielsetzung des Parks: die Kombinierung der Traditionen und der Erneuerung, Modernisierung anerkannt wurde.
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